Jud Süß - Film ohne Gewissen

von EuroVideo

Trustami Siegel Widget

Kurzbeschreibung

Oskar Roehler erzählt von der Entstehung und Wirkung des Nazi-Propagandafilms "Jud Süß" als Melodram, Satire und schillernde Variation über Künstler als Marionetten.Der nur mit Erlaubnis der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung für öffentliche Aufführungen zugelassene "Jud Süß" (1940) gehört zu den Filmen, die den vom Nazi-Regime gewünschten Rassenhass nicht plump propagierten, sondern die Mordhetze gegen das Judentum in die Geschichte ...

Produktdetails

Marke: EuroVideo
Filme: Blu-Ray
Genre: Drama
Altersfreigabe: FSK ab 12 Jahren
Zustand: Neu

Zustand: Neu

Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands

if(!document.getElementById('paypal-smart-payment-script')) { var script = document.createElement("script"); script.type = "module"; script.id = "paypal-smart-payment-script"; script.src = "https://cdn02.plentymarkets.com/bhgfynjpsi8e/plugin/5/paypal/js/smartPaymentScript.js"; script.setAttribute("data-client-id", "AY4gUg7cvnYwRjGJMAE5k8RZ8S1FDkfxGaU1w6MaFsStj0UU9Dsm0GLkLjC3qrEmg6bSRadcmS-nbOFk"); script.setAttribute("data-currency", "EUR"); script.setAttribute("data-client-token", "eyJicmFpbnRyZWUiOnsiYXV0aG9yaXphdGlvbkZpbmdlcnByaW50IjoiMTc1YzMwOGI2YzZkMjk2OTExMDM2ZDJiMjc4OWIxZTVjNDM0NjhiMWZlNjRkYzA4YzZlYTNlODRlYzc4ODE0YnxtZXJjaGFudF9pZD1yd3dua3FnMnhnNTZobTJuJnB1YmxpY19rZXk9ajJmYzJqcHhkZzZ2cDg0ZiZjcmVhdGVkX2F0PTIwMjItMDgtMTJUMjE6MDY6NDcuMjQwWiIsInZlcnNpb24iOiIzLXBheXBhbCJ9LCJwYXlwYWwiOnsiaWRUb2tlbiI6bnVsbCwiYWNjZXNzVG9rZW4iOiJBMjFBQU1yMHRlTHNMT1ZqZlQ2V1poRW1BcW9iLXQxZkxwaE0tdjEyYXBSbmFSMFA4RnVFRnU1YlUyS2hBdTJueTdTZ2FWTGFDbE1XNDUyOVRWQkhVSjNEamptQms1cEFBIn19"); script.setAttribute("data-append-trailing-slash", ""); script.setAttribute("data-locale", "de_DE"); document.body.appendChild(script); }
if(typeof renderPayPalButtons === 'function') { renderPayPalButtons('62f6c7a0b4572', 'paylater', 'paypal', 'rect', 'gold'); } else { document.addEventListener('payPalScriptInitialized', () => { renderPayPalButtons('62f6c7a0b4572', 'paylater', 'paypal', 'rect', 'gold'); }); } if(typeof renderPayPalButtons === 'function') { renderPayPalButtons('62f6c7a0b4572', 'paypal', 'buynow', 'rect', 'gold'); } else { document.addEventListener('payPalScriptInitialized', () => { renderPayPalButtons('62f6c7a0b4572', 'paypal', 'buynow', 'rect', 'gold'); }); }
if(!document.getElementById('paypal-smart-payment-script')) { var script = document.createElement("script"); script.type = "module"; script.id = "paypal-smart-payment-script"; script.src = "https://cdn02.plentymarkets.com/bhgfynjpsi8e/plugin/5/paypal/js/smartPaymentScript.js"; script.setAttribute("data-client-id", "AY4gUg7cvnYwRjGJMAE5k8RZ8S1FDkfxGaU1w6MaFsStj0UU9Dsm0GLkLjC3qrEmg6bSRadcmS-nbOFk"); script.setAttribute("data-currency", "EUR"); script.setAttribute("data-client-token", "eyJicmFpbnRyZWUiOnsiYXV0aG9yaXphdGlvbkZpbmdlcnByaW50IjoiMTc1YzMwOGI2YzZkMjk2OTExMDM2ZDJiMjc4OWIxZTVjNDM0NjhiMWZlNjRkYzA4YzZlYTNlODRlYzc4ODE0YnxtZXJjaGFudF9pZD1yd3dua3FnMnhnNTZobTJuJnB1YmxpY19rZXk9ajJmYzJqcHhkZzZ2cDg0ZiZjcmVhdGVkX2F0PTIwMjItMDgtMTJUMjE6MDY6NDcuMjQwWiIsInZlcnNpb24iOiIzLXBheXBhbCJ9LCJwYXlwYWwiOnsiaWRUb2tlbiI6bnVsbCwiYWNjZXNzVG9rZW4iOiJBMjFBQU1yMHRlTHNMT1ZqZlQ2V1poRW1BcW9iLXQxZkxwaE0tdjEyYXBSbmFSMFA4RnVFRnU1YlUyS2hBdTJueTdTZ2FWTGFDbE1XNDUyOVRWQkhVSjNEamptQms1cEFBIn19"); script.setAttribute("data-append-trailing-slash", ""); script.setAttribute("data-locale", "de_DE"); document.body.appendChild(script); }
* inkl. ges. MwSt. zzgl. Versandkosten

Zahlungsmöglichkeiten:

PayPal Kreditkarte Giropay Klarna Sofortueberweisung
Klarna Kauf auf Rechnung Klarna Ratenzahlung EPS iDEAL

Produktbeschreibung


Jud Süß - Film ohne Gewissen

Oskar Roehler erzählt von der Entstehung und Wirkung des Nazi-Propagandafilms "Jud Süß" als Melodram, Satire und schillernde Variation über Künstler als Marionetten.
Der nur mit Erlaubnis der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung für öffentliche Aufführungen zugelassene "Jud Süß" (1940) gehört zu den Filmen, die den vom Nazi-Regime gewünschten Rassenhass nicht plump propagierten, sondern die Mordhetze gegen das Judentum in die Geschichte um den geldgierigen und sexuell ausschweifenden Finanzrat Joseph Süß Oppenheimer in die Form des Melodrams kleideten, das vorhandene antisemitische Ressentiments weckten. Veit Harlan ("Kolberg", "Immensee") war der von Propagandaminister Joseph Goebbels gewählte und prädestinierte Regisseur, der wirkungsmächtig mit dem Genre umzugehen wusste. "Jud Süß" sahen 20 Millionen im Kino.
Oskar Roehler ("Elementarteilchen") erzählt die Geschichte von Entstehung und Wirkung von "Jud Süß" aus der Perspektive des Schauspielers Ferdinand Marian (Tobias Moretti), der sich dem Wunsch von Goebbels (Moritz Bleibtreu) zu entziehen versucht, um doch als des Teufels Schauspieler unter Harlan (schön zwielichtig: Justus von Dohnányi) den Titelhelden zu spielen, der auf fatale Weise Filmgeschichte schrieb. In der politischen Satire brilliert Bleibtreu, der die Aussprache des Ministers bravourös hinkriegt, als hinkender Mephisto, der mit Wonne manipuliert, überwacht, Fallen stellt, den Film dominiert und Goebbels-Interpreten wie Ulrich Matthes ("Der Untergang") vergessen lässt. Moretti setzt dem die stille Verzweiflung der Marionette entgegen, die den Fäden, die das eh angeknackste Privatleben des Alkoholikers mit Ehefrau Anna (Martina Gedeck) zerstören, nicht entkommt, mit "Jud Süß" identifiziert wird und tragisch endet.
Das Melodramatische des Stoffes um manipulierte Schauspieler, die Istvan Szabó in "Mephisto" mit Klaus Maria Brandauer als dramatischen Pakt mit dem Teufel inszenierte, hat es schwerer, aber ästhetisch kommt Roehler Harlans Originalfilm, dessen zentrale Szenen er geschickt nachstellt, recht nah. Er fährt in Sex-Szenen mit Gedeck und Gudrun Landgrebe derbe Geschosse auf, und lässt in der Parallelhandlung mit dem jüdischen Schauspieler Wilhelm Adolf Deutscher (Heribert Sasse), der das KZ überlebt, Ambivalenzen zu. Das Drehbuch von Klaus Richter arbeitet mit historischen Änderungen, etwa in Namensgebung und Marians weiterer Karriere. So profitiert Roehlers schillerndes Nazi-Spektakel vom Tarantino-Effekt eines deutschen "Basterd" und legitimer künstlerischer Freiheit. ger.

Originaltitel: Jud Süß - Film ohne Gewissen
Sprache: Deutsch dts HD 5.1 MA
Untertitel: Dt. f. Hörg.
Regie: Oskar Roehler

Darsteller: Tobias Moretti (Ferdinand Marian), Martina Gedeck (Anna Marian), Moritz Bleibtreu (Joseph Goebbels), Justus von Dohnányi (Veit Harlan), Armin Rohde (Heinrich George), Martin Feifel (Knauf), Ralf Bauer (Fritz Hippler), Robert Stadlober (Lutz), Paula Kalenberg (Kristina Söderbaum), Milan Peschel (Werner Krauss), August Zirner (Erich Engel), Heribert Sasse (Deutscher), Erika Marozsán (Vlasta), Anna Unterberger (Britta), Martin Butzke (Malte Jäger), Lena Reichmuth (Magda Goebbels), Gudrun Landgrebe (Frau Frowein)

Produktion: Franz Novotny
Produktionsland: Österreich/Deutschland
Produktionsjahr: 2010
Bildformate: 1:1,85/1080p
Mehrkanalton: dts HD 5.1 MA
Laufzeit: 120 min.

Kritik: Veit Harlans "Jud Süß" aus dem Jahr 1940 gilt als Inbegriff des antisemitischen NS-Propagandafilms. Lose basierend auf dem Tatsachenroman "Ich war Jud Süß", erzählt Oskar Roehler die Entstehungsgeschichte des Films, findet Zugang zu dem komplizierten Stoff durch das individuelle Schicksal des Schauspielers Ferdinand Marian (1902-1946), der den Joseph Süß Oppenheimer spielte. Tobias Moretti läuft zu großer Form auf in der fordernden Hauptrolle. An seiner Seite spielt Moritz Bleibtreu beeindruckend Propagandaminister Goebbels.


EAN: 4010324037855

Weitere Produktinformationen

Information zur Echtheit der Bewertungen

Eine Überprüfung der Bewertungen hat vor deren Veröffentlichung nicht stattgefunden. Die Bewertungen könnten von Verbrauchern stammen, die die Ware oder Dienstleistung gar nicht erworben oder genutzt haben.