Sony Music Entertainment
Lost in Space (Deluxe Edition)
Zustand: Gebraucht - Sehr gut
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Expresskauf
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Beschreibung
Und wieder verwandelt Hollywood im Nostalgiefieber und mit Dollarzeichen in den Augen einen altgedienten Fernsehfavoriten in einen kostspieligen Big-Screen-Event. Die 1965 (ein Jahr vor "Raumschiff Enterprise"!) angelaufene Science-fiction-Serie "Lost in Space" verpflanzte die Schweizer Familie Robinson in die Unendlichkeit des Kosmos, um sie dort Woche für Woche mit hohem Kitschfaktor neue galaktische Abenteuer erleben zu lassen. Die spezialeffektreiche Leinwandadaption - mit einem Budget von 90 Mio. Dollar die bislang kostpieligste Produktion aus dem Hause New Line - zielt nun einigermaßen erfolgversprechend auf das Babyboomer-Publikum und Kids im Virtual-Reality-Rausch.
Die Ausgangskonstellation ist die gleiche wie in der Serie: die Familie Robinson, bestehend aus Vater John (William Hurt: funktional), Mutter Maureen (Mimi Rodgers: mütterlich-souverän), den Töchtern Judy ("Boogie Nights"-Rollergirl Heather Graham erneut mit unschuldigem Sexappeal) und Penny (Lacey Chabert als Technocyperpunk mit Teenie-Problemen - Luc Bessons Matilda aus "Leon - Der Profi" läßt grüßen) und Sohn Will (Jack Johnson als zehnjähriges Genie) - samt dem stattlich-strammen Piloten Major Don West ("Friends"-Star Matt LeBlanc als testosterongesteuerter Draufgänger um Lichtjahre besser als in seinem affigen Primaten-Debüt "Ed"), dem feigen Bösewicht Dr. Smith (Gary Oldman in einer Rolle, die er mittlerweile wohl im Schlaf spielen kann) und dem Familienroboter (mit dem selben Sprecher wie in der Serie besetzt) düsen mit der Jupiter II durch fremde Galaxien, nur um im Weltraum verloren zu gehen.
Die erste Stunde unterhält mit diversen Thrills. Die Robinsons treffen auf ein Geisterschiff der Zukunft, ein computergeneriertes Äffchen mit tellergroßen Glupschaugen (LeBlanc erneut als Affendompteur!) und gefräßige Stahlspinnen, um schließlich auf einem unwirtlichen Planeten bruchzulanden. Lag das Augenmerk bis zu diesem Zeitpunkt auf turbulenten Actionmomenten mit Unmengen von leuchtend-bunten Spezialeffekten (insgesamt über 750 an der Zahl) - Kinder werden besonders von einem Virtual-Reality-Einsatz des kleinen Will begesitert sein, bei dem er seine Familie gegen angreifendes Ungeziefer verteidigt - wird nun der Schwerpunkt auf das Kitten der angeknacksten Familienwerte gelegt. In den 90er Jahren darf es schließlich nicht so ohne weiteres eine Familienidylle geben. Es geht vor allem um einen Vater/Sohn-Konflikt, da Vater John nie genügend Zeit für seinen Sprößling hat. Das wirkt nicht nur aufgesetzt, sondern drosselt auch das Tempo, wenn schwerfällig gehaltvolle Botschaften gesendet werden, wo doch das Publikum nur auf Action wartet. Zum Glück legt man beim Finale im Hyperdrive wieder kräftig zu und schafft zudem einen klaren Ansatzpunkt für ein mögliches Sequel.
Stephen Hopkins, ein versierter Handwerker ohne merkliche eigene Vision, wie zuletzt in "Der Geist und die Dunkelheit" bewiesen, kann sich auf ein renommiertes und Genre-erfahrenes Team verlassen. Die futuristischen Kostüme im Military/Bondage-Look wurden von Vin Burnham entworfen, der schon Michael Keatons revolutionäres "Batmans Rückkehr"-Outfit kreierte, und das Produktionsdesign ist Norman Garwood zuzurechnen, der die Bauten für "Brazil" designte. Der Ton des geschäftigen Thrill-Rides ist deutlich weniger Camp als die Originalserie, und die Anflüge von parodistischer Selbstironie halten sich dankenswerterweise sehr in Grenzen. Die aufwendigen Effekte in Kombination mit der sympathischen Besetzung dürften der Kinowelt den erwarteten Herbsthit bescheren. Ob "Lost in Space" allerdings in der Oberliga mit "Godzilla" und "Die Maske des Zorro" spielen wird, bleibt abzuwarten. ara.
Originaltitel: Lost in Space
Sprache: Deutsch/Englisch
Untertitel: Deutsch
Regie: Stephen Hopkins
Darsteller: William Hurt (John Robinson), Mimi Rogers (Maureen Robinson), Heather Graham (Judy Robinson), Lacey Chabert (Penny Robinson), Jack Johnson (Will Robinson), Gary Oldman (Dr. Zachary Smith), Matt LeBlanc (Major Don West), Mark Goddard (General), Lennie James (Jeb Walker), Marta Kristen (Reporterin), June Lockhart, Edward Fox, Adam Sims, Angela Cartwright
Produktion: Mark W. Koch
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1998
Bildformate: 1:2,35
Ton: Dolby Surround
Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1
Laufzeit: 125 min.
Features: Hintergrundinformationen zu Darstellern und Crew, Special Effects Making Of, 2 Trailer, 2 Musik-Videoclips, unveröffentlichte Filmsequenzen, Audio-Kommentar vom Autor und Regisseur
Die Ausgangskonstellation ist die gleiche wie in der Serie: die Familie Robinson, bestehend aus Vater John (William Hurt: funktional), Mutter Maureen (Mimi Rodgers: mütterlich-souverän), den Töchtern Judy ("Boogie Nights"-Rollergirl Heather Graham erneut mit unschuldigem Sexappeal) und Penny (Lacey Chabert als Technocyperpunk mit Teenie-Problemen - Luc Bessons Matilda aus "Leon - Der Profi" läßt grüßen) und Sohn Will (Jack Johnson als zehnjähriges Genie) - samt dem stattlich-strammen Piloten Major Don West ("Friends"-Star Matt LeBlanc als testosterongesteuerter Draufgänger um Lichtjahre besser als in seinem affigen Primaten-Debüt "Ed"), dem feigen Bösewicht Dr. Smith (Gary Oldman in einer Rolle, die er mittlerweile wohl im Schlaf spielen kann) und dem Familienroboter (mit dem selben Sprecher wie in der Serie besetzt) düsen mit der Jupiter II durch fremde Galaxien, nur um im Weltraum verloren zu gehen.
Die erste Stunde unterhält mit diversen Thrills. Die Robinsons treffen auf ein Geisterschiff der Zukunft, ein computergeneriertes Äffchen mit tellergroßen Glupschaugen (LeBlanc erneut als Affendompteur!) und gefräßige Stahlspinnen, um schließlich auf einem unwirtlichen Planeten bruchzulanden. Lag das Augenmerk bis zu diesem Zeitpunkt auf turbulenten Actionmomenten mit Unmengen von leuchtend-bunten Spezialeffekten (insgesamt über 750 an der Zahl) - Kinder werden besonders von einem Virtual-Reality-Einsatz des kleinen Will begesitert sein, bei dem er seine Familie gegen angreifendes Ungeziefer verteidigt - wird nun der Schwerpunkt auf das Kitten der angeknacksten Familienwerte gelegt. In den 90er Jahren darf es schließlich nicht so ohne weiteres eine Familienidylle geben. Es geht vor allem um einen Vater/Sohn-Konflikt, da Vater John nie genügend Zeit für seinen Sprößling hat. Das wirkt nicht nur aufgesetzt, sondern drosselt auch das Tempo, wenn schwerfällig gehaltvolle Botschaften gesendet werden, wo doch das Publikum nur auf Action wartet. Zum Glück legt man beim Finale im Hyperdrive wieder kräftig zu und schafft zudem einen klaren Ansatzpunkt für ein mögliches Sequel.
Stephen Hopkins, ein versierter Handwerker ohne merkliche eigene Vision, wie zuletzt in "Der Geist und die Dunkelheit" bewiesen, kann sich auf ein renommiertes und Genre-erfahrenes Team verlassen. Die futuristischen Kostüme im Military/Bondage-Look wurden von Vin Burnham entworfen, der schon Michael Keatons revolutionäres "Batmans Rückkehr"-Outfit kreierte, und das Produktionsdesign ist Norman Garwood zuzurechnen, der die Bauten für "Brazil" designte. Der Ton des geschäftigen Thrill-Rides ist deutlich weniger Camp als die Originalserie, und die Anflüge von parodistischer Selbstironie halten sich dankenswerterweise sehr in Grenzen. Die aufwendigen Effekte in Kombination mit der sympathischen Besetzung dürften der Kinowelt den erwarteten Herbsthit bescheren. Ob "Lost in Space" allerdings in der Oberliga mit "Godzilla" und "Die Maske des Zorro" spielen wird, bleibt abzuwarten. ara.
Originaltitel: Lost in Space
Sprache: Deutsch/Englisch
Untertitel: Deutsch
Regie: Stephen Hopkins
Darsteller: William Hurt (John Robinson), Mimi Rogers (Maureen Robinson), Heather Graham (Judy Robinson), Lacey Chabert (Penny Robinson), Jack Johnson (Will Robinson), Gary Oldman (Dr. Zachary Smith), Matt LeBlanc (Major Don West), Mark Goddard (General), Lennie James (Jeb Walker), Marta Kristen (Reporterin), June Lockhart, Edward Fox, Adam Sims, Angela Cartwright
Produktion: Mark W. Koch
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1998
Bildformate: 1:2,35
Ton: Dolby Surround
Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1
Laufzeit: 125 min.
Features: Hintergrundinformationen zu Darstellern und Crew, Special Effects Making Of, 2 Trailer, 2 Musik-Videoclips, unveröffentlichte Filmsequenzen, Audio-Kommentar vom Autor und Regisseur
Weitere Informationen
Produktdetails
| Technisches Merkmal | Wert |
|---|---|
| EAN: | 0743216830794 |
| Version: | deutsch |
| Marke: | Sony Music Entertainment |
| Zustand: | Gebraucht - Sehr gut |
| Altersfreigabe: | FSK ab 12 Jahren |
| Filme: | DVD |
| Farbe: | Ohne |
| Technisches Merkmal | Wert |
|---|---|
| Art.-ID | 651911 |
| Altersfreigabe | Ab 12 Jahren freigegeben |
| Modell | 21683079 |
| Inhalt | 1 Stück |
| Maße | 138×15×180mm |
| Gewicht | 83 g |
Hersteller
Sony Music Entertainment
MADISON AVE 25
10010 NEW YORK
USA
contact@sonymusic.com
EU-Verantwortlicher
Sony Music Entertainment Germany GmbH
Bülowstr. 80
10783 Berlin
Deutschland
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